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michael mueller 20160222 1539666910


Wir trauern um

Schachfreund Michael Müller

von der Schachjugend Herborn 1998, der kurz vor der letzten Runde der Offenen Wetzlarer Stadtmeisterschaft plötzlich und unerwartet verstorben ist.
Wir haben einen netten, angenehmen Menschen und Mitstreiter um die Wetzlarer Schachkrone für immer verloren.
Der Vorstand und alle Mitglieder der Sfr. / Anderssen Wetzlar drücken seinen Angehörigen unser tiefempfundenes Beileid aus.
 

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F I N A L E  ! !

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Wer kann heute noch einmal überzeugen? Wir freuen uns auf ein spannendes Finale.

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Auch an den hinteren Brettern wird noch einmal alles gegeben !!

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An Brett 1 kann unser Anton heute mit einem Sieg über Gerd seinen schon erreichten Titel mit einer makellosen Bilanz untermauern.

Obwohl Gerd in diesem Jahr den Titel nicht mehr erspielen kann, will er doch Anton noch einmal richtig ärgern.

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Beide Spieler spielen bis zum 13. Zug im Damengambit noch ihre Theorie herunter.

Doch wie geht es nun weiter?

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Gerd hat offensichtlich noch den Überblick. Er weicht von der Theorie ab und stellt Anton eine Falle. Nach Antons Rochade und dem Tausch auf c3 vertreibt er Antons Läufer mittels f6 nach f4. Dann holt sich Gerd den Bauern auf e5 zurück...

...Nach längerem Überlegen schnappt sich Anton den ungedeckten Bauern auf e4 mit der Dame. Er fällt nun aus allen Wolken, als Gerd den ungedeckten Läufer nach f5 zieht und seine Dame angreift. Nun muss Anton erkennen, dass er seine Dame nicht mehr retten kann und sie für zwei Figuren und einen Bauern hergeben muss. Völlig entnervt gibt Anton auf.
So hat Gerd mal wieder bewiesen, dass er als Senior der Jugend immer noch das Wasser reichen kann.

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An Brett 2 sollte unser Roman diesmal gegen den in der Stadtmeisterschaft bisher sehr stark aufspielenden Michael antreten. Leider musste Roman vergebens auf Michael warten...

Unser Senior Gerd, der heute nicht spielen muss, lässt es sich dennoch nicht nehmen, in der letzten Runde als Kiebitz vorbei zu schauen.

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An Brett 3 versucht Benjamin sich mit einem Sieg über Rolf noch die Chance auf einen Treppchenplatz zu sichern.

Da Rolf ja selbst noch die Stufen erklettern will, kann es heute nur ein Motto geben: Sieg!

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Wenn das so ist, will Benjamin nun wissen, wer nach seiner langen Rochade nun schneller die gegnerische Stellung stürmen wird.

Rolf kommt ins Grübeln. Wird seine Stellung lange genug halten, damit er noch Zeit findet, Benjamins Königsstellung zu knacken?

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Benjamin ist sich nun sicher, dass er Rolf knacken kann. Fast alle Figuren stehen dazu bereit.

Rolf muss nun einsehen, dass er heute gegen Bejamin diese Stellung nicht mehr halten kann. Nach dem Turmopfer von Benjamin verliert Rolf zuerst seine Dame und dann auch noch seinen König über eine mehrzügige Kombination. Das will er sich dann doch nicht mehr zeigen lassen.

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Unser Felix will heute, nach vier Siegen in Folge, mit einem weiteren Punkt gegen Martin seine Aufholjagd fortsetzen.

Martin ist voll konzentriert und vergräbt sich in seinen Gedanken.

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Auch Felix sucht noch nach einem Plan, mit dem er Martins Stellung bezwingen kann.

Nachdem sich die Reihen etwas gelichtet haben, kann Martin erst einmal durchatmen.

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Aber auch Felix hat noch keinen Gewinnweg gefunden. Warum müssen die Gegner immer so unbarmherzig kämpfen?

Obwohl Martin in dieser Stellung bereits einen Bauern hinten liegt, will er es sich von Felix zeigen lassen. Und tatsächlich: Drei Züge später zieht Felix seinen g-Bauern auf und muss verwundert feststellen, dass Martin ihm nun mit einer Springergabel seinen geliebten Mehrbauern wieder wegschnappt. Völlig geschockt gibt er ein leises Remisangebot, welches Martin sofort annimmt.

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Wolfgang will gegen Rainer mit einem Sieg noch seine Chancen auf den Seniorenpreis wahren.

Aber auch Rainer will seine Bilanz noch etwas verbessern und in diesem Jahr ein ordentliches DWZ-Plus erspielen.

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So gehen die Gegner mit einem armen Senior um. Sie wollen immer nur gewinnen.

Ob Rainer sich aber mit dem frechen Bauern auf f7 anfreunden kann, den ihm Wolfgang nun dorthin gepflanzt hat?

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Wolfgang muss sich wohl von seinem Bauern auf f7 verabschieden und versuchen, dafür Ersatz zu bekommen.

Wolfgang hat noch immer einen Mehrbauern auf seinem Konto. Aber es wird noch ein steiniger Weg, diesen Vorteil in einen Gewinn zu verwandeln. Nachdem dann beide Türme vom Brett verschwunden sind und die Könige endlich eingreifen können, passiert Rainer ein unglaublicher "Fingerfehler". Er zieht seinen Läufer auf ein Feld, auf dem ihn Wolfgangs Springer sofort aufgabeln kann. Warum muss Schach immer so grausam sein.

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Unser Viktor muss sich heute mit dem starken Valentin messen. Bei einem Sieg kann Viktor seinen bisher größten DWZ-Sprung weiter ausbauen.

Valentin macht aber von Anfang an gewaltig Druck. Er will Viktor gar nicht erst ins Spiel kommen lassen.

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Jetzt werden erst mal die Ärmel hochgekrempelt, dann geht es los.

Aber auch Valentin sieht gar nicht ein, warum er klein beigeben soll. Eine gute Stellung ist die halbe Miete.

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Viktor hat sich momentan gut entwickelt und sollte nun mit e4 das Zentrum öffnen.

Valentin wundert sich, dass Viktor im Zentrum nur halbherzig agiert. Dadurch kann Valentin auf dem Damenflügel Druck aufbauen. Durch ein nicht ganz zu Ende durchgerechnetes Qualitätsopfer von Viktor bekommt er diese nicht wie erwartet zurück. Valentin behält den Gegenwert von einem Turm über; Viktor bleibt nur die Aufgabe.

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Im einzigen Wetzlarer Vereinsduell der letzten Runde trifft unser Udo auf unseren Viktor

Viktor kann sich in dieser Partie gegen Udo nicht so richtig durchsetzen. Er hat Schwierigkeiten, den lästigen Springer auf d6 wieder los zu werden, und muss gegen die von Udo besetzte d-Linie ankämpfen.

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Udo macht weiter im Zentrum Druck und verstärkt die Stellung anschließend mit beiden Türmen im Zentrum.

Viktor wird mit seinen Figuren wieder in die eigene Hälfte zurückgedrängt.

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Udo dringt über ein Schach auf der e-Linie in Viktors Stellung ein und es entsteht ein beiderseitiges Gemetzel unter den Bauern am Damenflügel.

Viktor hat das Problem, dass Udo droht, mit Springer-Manövern auf c7 zu kommen, um den gefesselten Springer zu erbeuten. Viktor sieht die beiden möglichen Rettungszüge nicht und opfert den Springer für einen Bauern. Mit der nun vorhandenen Übermacht fällt es Udo relativ leicht, das Endspiel für sich zu entscheiden.

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Unser Senior Rainer hat mit Adrian einen starken Jugendlichen zugelost bekommen, der richtig heiß auf einen Sieg in der letzten Runde ist.

Adrian macht von Anfang an Druck und versucht auf dem Damenflügel aktiv zu werden...

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...während Rainer versucht, seine Kräfte am Königsflügel von Adrian zusammenzurufen.

In der Partie auf dem Foto hab' ich doch gewonnen, oder?

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Adrian hofft, dass er auf dem Damenflügel schnell genug vorankommt, um den Angriff auf seine Königsstellung zu entlasten.

Beide Spieler kommen mit ihren Angriffsplänen nicht so recht voran. Im weiteren Verlauf der Partie tauschen beide Spieler fast ihr ganzes Material ab. Rainer behält aber einen gedeckte Freibauern auf der d-Linie übrig. Nun etwas unvorsichtig geworden, übersieht Rainer eine einfache Drohung gegen seinen Turm. Ohne zu fragen, schnappt sich Adrian den Turm sofort und rennt als erster über die Ziellinie.

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Im Seniorenduell muss Eberhard heute gegen unseren Eckhard antreten.

Eckhard hat sich eine Eröffnung ausgesucht, mit der er Eberhard aus dem Konzept bringen will.

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Eberhard ist von Eckhards Flankenspiel tatsächlich überrascht. Er baut sich im Zentrum normal auf und wundert sich weiterhin über Eckhards Eröffnung.

Aber irgendwie ist Eberhard das Spiel von Eckhard nicht geheuer. Er tauscht für ihn ungünstig ab und verhilft Eckhard zu einer besseren Stellung.

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Von Eckhards Spielweise immer noch geblendet, stellt Eberhard ohne Not kurz hintereinander zwei Figuren ein.

Mit dieser Übermacht kann Eckhard gut leben. Er tauscht soviel wie möglich ab und versetzt mit dem Läuferpaar und dem vorgerücktem a- Bauern Eberhards König den Todesstoß.

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Während alle noch spielen, kann sich Gerd in Ruhe alle Partien ansehen.

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Auch an den hinteren Brettern wird jede Partie bis zum Ende ausgekämpft.

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Auch Gerd betrachtet die Partie seines Vereinskameraden Rolf mit besorgten Blicken.

Etwas Stärkung hat noch nie geschadet.

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Die beiden Viktoren analysieren ihre gespielten Partien.

Auch Wolfgang zieht unsere Verpflegung dem heimatlichen Abendessen vor.

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Mit der richtigen Stärkung sollte alles etwas leichter gehen.

"Ich bereue..." Und spiele im nächsten Jahr bestimmt wieder mit.

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Auch Bernd-Uwe hat in der letzten Runde wieder viele Züge einzugeben.

Warten auf die Siegerehrung...

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Turnierleiter Andreas bedankt sich vor der Siegerehrung bei allen Teilnehmern für den sportlichen und reibungslosen Ablauf des Turniers.
Er dankt auch besonders Bernd-Uwe für das sehr gute Catering, die Eingabe aller Partien und die Betreuung der Homepage mit allen Tabellen und Bildern während der Stadtmeisterschaft.
Er wünscht sich, dass die Schachfreunde / Anderssen Wetzlar auch im nächsten Jahr wieder alle diesjährigen Teilnehmer zur Offenen Wetzlarer Stadtmeisterschaft 2016 begrüßen dürfen.

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Neuer und jüngster Stadtmeister von Wetzlar 2015:
Anton Peter von den Sfr. / Anderssen Wetzlar

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2. Platz:
Gerd Keuth vom SK Herborn

 3. Platz:
Benjamin Prior vom LSV Turm Lippstadt

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Bester Senior:
Frank Bruchmüller vom SC Butzbach 2000

Bester Jugendlicher U 18:
Adrian Röhm vom SC Butzbach 2000

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Bester Spieler mit DWZ U 1500:
Valentin Stripling von den Sfr. Braunfels

Größter Ranglistensprung mit 8 Plätzen nach oben:
Gerd Neef von den Sfr. / Anderssen Wetzlar

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Siegerfoto mit den Teilnehmern der Offenen Wetzlarer Stadtmeisterschaft 2015. Es fehlen Michael, Mark, Till, Frank und Karlheinz.

Wir hoffen, es hat allen Teilnehmern wieder gefallen und wir sehen uns im nächsten Jahr dann wieder.
 

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